Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-02-24 Dienstag

Nacht

Recht gute Nacht. Ohrenstöpsel (die neuen Stöpsel!) bis ca. 0 Uhr.

Traum von der Flughafenfahrt

Mir träumt, ich bin im Urlaub in einem fernen Land. Vielleicht ist es Spanien, vielleicht aber auch der Iran. Ich muss zum Flughafen, denn die Heimreise steht an. Hektisch packe ich meine Sachen. Es ist ärgerlich, dass ich die Wäsche aus der Waschmaschine nicht trocken bekommen werde und sie feucht einpacken muss. Gregor meint, ich solle doch auch ein Decke mitnehmen, damit ich im Flugzeuge nicht friere. Als ich die schöne Historikerin um Erlaubnis fragen will, steht sie an einem alten Radiogerät. Wir unterhalten uns über historischen Funk.

Dann fährt uns H. P. ein Stück in Richtung Flughafen. Er will uns an der Autobahn rauslassen, aber es ist schwierig, dort hinzukommen. Von den Seitenstraßen gehen nämlich so Rutschen runter zur Autobahn. Die Seitenstraßen sind voller Löcher und ich habe Angst, dass wir dort hineinfallen. Wir durchqueren wundersame, exotische Dörfer. Zum Glück bauen wir keinen Unfall.

Gürtel

Obwohl mein Gewicht stagniert, muss ich meinen Gürtel ein Loch enger machen. Das mache ich direkt im Keller, denn dort ist der Werkzeugkasten mit der Lochzange.

Jetzt sitzt die Buchse wieder stramm!

Morgen

Der Wecker weckt mit der ARD-Popnacht um vier Uhr. Ich höre die Nachrichten und snooze noch fünf Minuten, um in Ruhe wach zu werden. Der Wecker dient der Sicherheit.

Meditation, Achtsamkeit

In der Morgenmeditation geht es darum, dass Ablenkung bei der Meditation ja etwas Gutes ist, wenn man sie bemerkt. Man kann sich freuen, die Ablenkung zu bemerken anstatt sich zu ärgern, „dass man man wieder woanders war“. In dem Moment, wo man die Ablenkung bemerkt, ist man schon wieder bei sich. Früher habe ich mich tatsächlich immer wieder geärgert, weil ich dachte, dass Meditation so oder so sein müsse. Jetzt kann ich den Drang loslassen. Ich bemerke die Ablenkungen besser und früher. Das kommt mir auch im Alltag zugute.

Vertipper

Vertipper des Tages: “Shit” statt “Shift”. Das macht mir ein müdes Lächeln.

Beim Schreiben meiner Domain tippe ich einmal “flousskiesel” und mir ist auf einmal fremdländisch-exotisch zumute.

Schneidereien

Mittags schnell zum Schneider. Die Wellensteyn-Jacke soll ich lieber mal zum Laden bringen, rät er mir. Für Jacken solcher Firmen gibt es keine Schieber nachzukaufen. Den Winter-Parka wird er reparieren (Druckknopf erneuern) und die Innen- und die Außenkapuze mit einem Klettverschluss fixieren. Wir schauen uns die Sache beide genau an. Er möchte jedes Detail mit mir geklärt haben. Das finde ich gut.

Brot

Nebenbei rühre ich einen Brotteig zusammen. Dabei geht so einiges schief und ich sehe aus wie ein Mehlgespenst. Der Teig geht auf wie außerirdisches Monster auf Menschenfang. Mal schauen, wie die Brote gelingen.

Brot

Zwischen ein paar Terminen backe ich ein Brot. Den Rest des Teigs forme ich zu einem „Baguette“. Tatsächlich schaffe ich es wieder zu vergessen, Anstellgut beiseite zu stellen. Also darf ich wieder einen Sauerteig ansetzen. Das nächste beschrifte ich das Glas mit dem Schaumsauerteig.

Das Brot gelingt so mittel. In der Mitte ist es ein wenig eingefallen. Ich denke, ich hätte dem Sauerteig mehr Ruhezeit gönnen sollen. Vielleicht beim nächsten Mal eine Gärung über Nacht?

Abend

Nach Feierabend bin ich total kaputt. Zur Entspannung spiele ich eine halbe Stunde Avowed, dann drehe ich eine Runde, um auf mein Schrittziel zu kommen.

Diesen Gamification-Quatsch mit dem Streak habe ich hinter mir gelassen. Ich versuche, mein Tagesziel zu erreichen und wenn es mal nicht klappt, dann eben nicht. Weniger Druck ist besser.

Nach ein paar Häuslichkeiten spiele ich noch eine weitere halbe Stunde Avowed. Es klappt bei diesem Spiel ganz gut, mal eben ein wenig zu spielen, mich dazu zu entspannen ohne mich in dem Spiel zu verlieren.

Zeitig zu Bett.