Nacht, Traum vom Grillversuch
Unruhige Nacht. Die Sache mit J. geht mir im Kopfe herum.
Mir träumt, ich bin im Urlaub in einer Art Feriencamp. Auf der Suche nach einer Toilette wecke ich meinen Bruder. Gemeinsam wollen wir Fleisch für den Grill kaufen. Doch erst muss ich mein Handy und meinen Schlüssel suchen. Das dauert so lange, dass mein Bruder schon mal alleine losfährt. Ich besorge dann in der Zwischenzeit einen Grill. Auf der Terrasse freut sich eine alte Frau mit Kopftuch darüber, dass ich den Grill mitgebracht habe. Allerdings weiß ich noch nicht wo wir grillen wollen.
Morgen
Ich wache zerknirscht auf. Links oben habe ich leichte Zahnschmerzen, die aber wieder weggehen. Bei der Meditation versuche ich, die Gedanken an die beendete Freundschaft loszulassen. Das gelingt einigermaßen.
Ins Kraftfutter kommen heute Weintrauben und Birne. Besonders die Birne schmeckt mir gut.
Schnee
Daheim lege ich mich für eine Stunde hin. Bin erschöpft. Als ich wieder aufstehe, gibt es draußen massiven Schneefall. Ich denke sofort an einen mir sehr wichtigen Menschen. Hoffentlich kommt er gut an sein Ziel heute!
Amtsgericht
Schöffendienst. Diesmal schon zum acht Uhr morgens. Es geht um Betrug in 76 Fällen. Ich habe wenig Hoffnung, dass der Angeklagte seine Bewährungszeit durchhält und das macht mich ein wenig traurig.
Traurig bin ich auch wegen der zerbrochenen Freundschaft. Nach dem Gerichtstermin laufe ich in der Gegend herum. Immerhin kann ich neben dem Ärger auch der Trauer Raum geben. Ärger und Wut können hilfreich sein, um den Abstand zu wahren, aber sie verdecken auch die Traurigkeit.
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