Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-02-03 Dienstag

Nacht

Mittelgute Nacht ohne Ohrenstöpsel, denn im rechten Ohr bumpert eine Ader derart laut, dass ich lieber auf einen Schallschutz verzichte.

Traum vom Zombiefilm

Mir träumt, ich schaue einen Zombiefilm. Die Menschen sind auf dem Rückzug vor den Untoten. Auf einer Party verabschiedet sich die Protagonistin von ihrem Bruder (der übrigens von Steve Martin gespielt wird), denn es gibt keine Hoffnung mehr. Da öffnet sich unter ihnen der Erdboden und nur mit einem beherzten Sprung können sich die beiden retten. Als die Protagonistin ihrem Bruder dann einen Kuss geben will, ist er schon infiziert und beißt ihr das Gesicht weg. In den Trümmern wanken nur noch Zombies herum. Nun bin ich Teil der Handlung und fliege hoch durch das geborstene Dach. In der Luft bin ich sicher vor den Zombies, aber das Flügelschlagen mit den Armen ist ziemlich anstrengend und ich muss mir bald einen Platz zum Ausruhen suchen. Also halte ich nach leeren Dächern Ausschau.

Morgen

Der Wecker weckt mich um viertel nach vier (ich probiere gerade wieder an den Zeiten herum), aber ich snooze noch einmal beherzt bis halb fünf. Wieder türkische Birne im Kraftfutter.

In meinem Hals haben sich ein hustiges Kratzen und ein kratziges Husten eingenistet. Es wird ein Tee-Beschluss gefasst, denn Krank werden kann ich mir gerade nicht so gut erlauben.

Arbeitstag

Recht gedrängter Arbeitstag mit vielen Anrufen. Ich kann hier und dort kleinen Support leisten.

Zu Mittag gibt es gebratenen Tofu mit Oliven, Zwiebeln und Ei. Das ist in mit Abwandlungen eines meiner einfachen und sättigenden Rezepte für wenn es mal schnell gehen muss.

Ein wilder Ritt auf der Sackkarre führt mich zum Getränkemarkt, wo ich meine unbescheidenen Sprudelvorräte aufstocke. Meist trinke ich ja Leitungswasser, aber ab und an mag ich dann doch gerne was mit Bubbles drin. Ich kaufe auch eine Kiste aromatisiertes Wasser (Birne, Limone, rote Mandarine).

Zwischendurch packe ich ein Paket und werde es hoffentlich heute noch gen Osten schicken.

Heute schaffe ich einen ganz guten Spagat zwischen Ablenkung („Flow“) und der Präsenz bei mir selber. Das ist echt gut.

Abend

Abends ganz schön kaputt. Innere und äußere Arbeit. Dazu ein ungewöhnliches Verhalten von jemandem. Kein schlechtes oder blödes Verhalten. Einfach nur ungewöhnlich. Leider kann ich nicht anders, als mir darüber Gedanken zu machen.

Einkauf im türkischen Supermarkt, wo ich spontan Kashkavalkäse in den Einkaufswagen lege.

Daheim dann Arbeit am Roman. Ich habe an einer Szene (1. Durchgang) ganz gut zu tun, bin am Ende mit meiner Arbeit zufrieden.

Ich spiele noch eine halbe Stunde Avowed, dann zwingen mich Müdigkeit und ein beginnender Husten ins Bett.

Der Husten wird schlimmer und ich kann nicht einschlafen. Fühle mich total ausgelaugt. Also stehe ich auf und esse eine Kimchi-Tütensuppe, angereichert mit „echtem“ Kimchi. Dazu ein kleines Glas Bratröllchen. Danach fühle ich mich tatsächlich etwas besser. Der Körper scheint wegen der aufkeimenden (sic!) Erkältung mehr Energie zu benötigen.

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