Nacht, Traum von peinlicher Nacktheit
Eher schlechte Nacht.
Mir träumt, dass ich mit einem Jungen auf einem Laubengang stehe und ein Spiel spiele. Ich bin der Torwart und er versucht, mit einen Tischtennisball an mir vorbei zu werfen. Der erste Ball fällt über die Brüstung und ist weg. Da fällt mir plötzlich auf, dass ich vollkommen nackt bin. Den Jungen scheint das nicht zu stören, aber mir ist das entsetzlich peinlich. Außerdem könnten Leute denken, ich wolle mich dem Jungen auf unangebrachte Art und Weise näher. Während der Bursche den Ball holt, ziehe ich mich sehr hastig an.
Morgen
Schlapp und kränklich. Zum Glück ist heute Homeoffice, sonst hätte ich mich krank melden müssen. So bleibe ich ziemlich lange liegen. Bis auf einen Besuch der kleinen Postfiliale umme Ecke werde ich die Wohnung nicht verlassen. Kein Schrittziel heute.
Ins Frühstück kommt heute eine deutsche Birne.
Gewicht
Ich schaue nach der Gewichtskurve. Wieder pendele ich um die 95 kg herum. Mal drunter, mal drüber. Vielleicht sollte ich einfach mal akzeptieren, dass das erst einmal jetzt mein Gewicht ist. Mit einem BMI von 28 bin ich zwar noch immer im Übergewicht (nein, ich bin kein Bodybuilder!), aber ich habe so viel Gewicht verloren, dass ich damit eigentlich gut leben kann. Ich war mein Leben lang schon dick und vielleicht bleibe ich das auch (in einem für mich verträglichen Maße). So, wie ich zur Zeit esse, komme ich ja gut zurecht. Meine Ernährungsweise ist für mich alltagstauglich. Sie ist (halbwegs) gesund und lecker.
Arbeitstag
Ich bin müde und schlapp. Mittags gehe ich trotzdem raus und hole das Päckchen. Dann esse ich einen Dönerteller bei „Uni Döner“. Schmeckt lecker, aber danach bin ich noch müder.
Zum Glück habe ich heute für das Homeoffice eine Knobel-Aufgabe, an der ich in Ruhe herum tüfteln kann. Wenig Sozialkontakt. Das Herz ist wieder weh.
Obwohl ich heute mal keine Therapie habe, werde ich trotzdem früh Feierabend machen und mich hinlegen. Vielleicht gehe ich auch noch eine Runde in die Badewanne.
Als mir dann ein Glas aus der Hand fällt, dieses eine Tasse zerschlägt, welche dann die Teekanne von der Arbeitsplatte fegt (alles kaputt) sehe ich das als Zeichen von oben und mache Feierabend.
Abend, Bad, Essen
Ich esse zwei belegte Brötchen zum Abendbrot, denn ich will meinen Körper heute nicht noch mit Fasten belasten. Gefastet wird wohl ab morgen wieder.
Ein wenig hänge ich im Schwingsessel ab und lese Manga. Dann schlafe ich. Später spiele ich eine Runde Avowed und schaue ein Video auf dem iPad. Das funktioniert mit der Kombination aus Jellyfish, Infuse und Nextcloud sehr gut. Ich kann Videos jetzt auf dem iPad anfangen und auf dem Mac an der selben Stelle weiter gucken.
Abends nehme ich noch ein Bad. Dann bekomme ich furchtbare Angst. Sie brennt wie Feuer. Aber ich kann es schaffen, sie auszuhalten, anstatt sie wie gewohnt „wegzumachen“.
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