Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-02-06 Freitag

Nacht

Unruhige Nacht. Die Ente feiert ein Fest und die ganze Familie versammelt sich zum Quaken. Außerdem treibt mich ständig die Blase zur Keramik. Wollen da die Nieren wieder ein paar Liter überschüssigen Wassers loswerden?

Traum von der Bewaffnung

Mir träumt, ein Freund führt mich und zwei andere in eine geheime Basis seiner Bande. Hier gibt es eine Waffenkammer aus der jeder meiner Begleiter eine Pumpgun, eine Maschinenpistole und ein Sturmgewehr bekommt. Ich bekomme keine Waffe. Wir sollen eigentlich alle drei an den Waffen ausgebildet werden, aber ich frage mich und den Freund wie das für mich funktionieren soll. Vielleicht ist ihm bewusst, dass ich bei der Bundeswehr schon mal an einigen Waffen ausgebildet worden bin, aber das ist doch schon mehr als 30 Jahre her!?

Der Freund zwinkert mir zu und meint, auf mich würde etwas ganz Besonderes warten.

Morgen

Ich bin schon halb wach, als der Wecker mich um vier Uhr morgens weckt. Die Morgenmeditation klappt trotz der Verschlafenheit ganz gut. Nachdem ich gestern einen Meditationskurs in der App („Headspace“) beendet habe, nutze ich in der nächsten Zeit erst mal die täglich wechselnde Tagesmeditation. Die gefällt mir ganz gut mit einer Mischung aus kurzer Ansage und einer einfachen Atemmeditation.

Beim Aufstehen leichter Husten. Ich packe Erkältungstee in den Rucksack.

Den RE19 um 05:16 Uhr schaffe ich nicht, dafür die S1 um 05:28 Uhr. Ist mir recht so, denn auf diese Weise habe ich Zeit zum Lesen.

Worringer Platz

Die Kälte beißt weniger und so sieht man am Worringer Platz wieder mehr von den Gestrauchelten. Sie stehen herum, einige wanken. Eine Frau redet laut mit sich selber oder mit jemandem, den nur sie alleine sehen kann. Ein Mann mit langem Bart steht neben einem haltenden Auto und es werden kleine Dinge durch das geöffnete Fenster gereicht. Laute Rufe in einer slawischen Sprache. An der Bushaltestelle stehen die Passanten wie vereinsamte Schafe im Wind.

Stressiger Arbeitstag

Heute komme ich kaum dazu, meine Knifte zu essen. Nach dem Vortrag, den meine Kollegin und ich geben, beiße ich in die Stulle, aber da ruft schon meine Chefin an. Danach wechseln wir direkt in eine Videoschalte über ein schwieriges, konfliktbeladenes Thema. Mir bleibt keine Zeit für meine gewohnte Mittagspause wegen einer Urlaubsübergabe. Ab 13 Uhr werde ich plötzlich sehr, sehr müde.

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