Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-02-10 Dienstag

Nacht

Magenzwacken wird zu Übelkeit. Mir wird kalt. Ich schwitze, wälze mich herum. Dann schlafe ich aber doch irgendwann ein.

Das Hotel ist gut gedämmt, so dass ich den Hauptbahnhof kaum höre. Nur einmal lässt mich ein Martinshorn aufwachen. Ich komme ohne Ohrenstöpsel aus.

Morgen

Das Hotelfrühstück ist sehr einfach, aber schmackhaft. Ich esse zwei Körnerbrötchen und eine kleine Schale Müsli. Den Kaffee lasse ich weg.

Dann packe und ruhe mich noch ein wenig aus. Fühle mich sehr schlapp. Die Morgenmeditation muss ich wegen Schwummerigkeit abbrechen.

Wohnungsbesichtigung

Der Thronfolger will eine Wohnung besichtigen und er hat um elterliche Unterstützung gebeten. Die 40 Gehminuten zur Wohnung laufe ich schnell, denn es ist arschkalt in Bremen. Überall liegen noch Schneehaufen herum. Ich mag Bremen ja. Der Magen ist stabil, ich fühle mich aber wackelig auf den Beinen.

Bis die Maklerin kommt, laufen wir eine Runde um den Block und erkunden die Gegend.

Schwindel, Heimfahrt

Die Wohnung ist sehr niedlich für einen jungen, alleinstehenden Herren, aber mir die Dachschrägen zu doll. Dem Thronfolger gefällt sie. Wir klären alles Organisatorische. Dann möchte ich mich direkt auf den Weg nach Duisburg machen (eigentlich ist ein Zug am späten Nachmittag gebucht), denn der Schwindel wird immer stärker. Als wir auf den Bus zum Hauptbahnhof warten, muss ich mich auf einen Deko-Baumstamm setzen, der vor einem peruanischen steht.

Am Hauptbahnhof überkommt mich ein Jeeper auf Süßes und ich kaufe mir eine Flasche Club Mate. Die Mischung aus Koffein und Zucker hilft mir tatsächlich wieder auf die Beine.

Zum Glück bekomme ich einen ICE, der direkt nach Duisburg fährt. Die Fahrtzeit von etwas über zwei Stunden verschlafe ich zum größten Teil. Da ich nicht weiß, was da in mir steckt, trage ich eine OP-Maske.

Daheim lege ich mich direkt ins Bett.

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