Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-02-12 Donnerstag

Nacht

Die Nacht ist von unvorstellbarem Kopfschmerz begleitet. Ich kann ihn mit Ibuprofen so eindämmen, dass ich irgendwann einschlafen kann. Ab dann ist der Schlaf unruhig, aber vorhanden. Die Träume sind vielfältig und wirr.

Morgen

Ich melde mich krank und schlafe bis ungefähr acht Uhr. Dann backe ich mir ein Brötchen auf, weil ich keine Lust auf Kraftfutter habe. Der Magen ist weiterhin skeptisch.

Müde. Schlapp. Immerhin sind die Kopfschmerzen weg.

Kranker Tag

Es geht mir weiterhin sehr schlecht. Liege nur herum, schlafe die meiste Zeit.

Mittags den Rest der Pizza.

Bright

Ein bisschen Energie ist dann doch vorhanden und ich schaue im Laufe des Tages des Film „Bright“ mit Will Smith. Den hatte ich noch auf Halde liegen für genau solche Situationen. Obwohl ich nicht viel erwartet habe, bin ich vom Film positiv überrascht.

Der Film spielt in einer Welt, die wie die unsere aussieht (mit Technik und allem), in der es trotzdem Magie und die üblichen Fantasy-Völker gibt. Orks bilden die Unterschicht. Aufgrund ihrer Clan-Gesellschaft und Krieger-Kultur sind sie sehr anfällig für Kriminalität. Die Elfen sind die absolute Oberschicht, die in eigenen Stadtbezirken leben, streng abgeschirmt von den anderen. Die Menschen sind irgendwo dazwischen. Vor 2.000 Jahren gab es mal einen großen Kampf gegen einen dunklen Herrscher (sic!), der damals viele Orks (aber nicht alle!) auf seine Seite gezogen hatte.

Die Handlung des Films ist natürlich Grütze: Es geht um einen Zauberstab, mit dem man den dunklen Herrscher wieder beschwören kann blablabla.

Allerdings gefällt mir in den Film das World-Building. Man bekommt die Grundzüge dieser Kultur(en) z.B. während es Vorspanns durch Graffiti, Straßenschilder und Werbetafeln vermittelt. Überall gibt es kleine Hinweise auf die Welt, auch wenn das nicht erklärt wird. Es gibt auch Zentauren. Man sieht einmal einen Drachen. Überall Gekritzel an den Wänden, die Bezug auf die Handlung und die Völker (vor allen Dingen die Orks) nehmen.

Dass es um Rassismus geht, muss nicht verschleiert werden. Interessant ist, dass man schwarz-weiß-Malereien bei diesem Thema vermeidet: Die Kultur der Orks ist problematisch, die Angst vieler Menschen vor Orks ist berechtigt. Gleichzeitig werden die Orks (vor allen Dingen) von den Menschen in ihre Rolle getrieben.

Ich fühlte mich gut unterhalten. Die Action ist rasant, es gibt immer wieder lustige Sprüche und sieht man mal von der generischen Story ab, hat er mich über zwei Stunden eines kranken Tages gebracht.

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