Nacht, Wieseltraum
Unruhige Nacht. Der Durchfall lässt langsam nach.
Mir träumt wieder viel wirres Zeug. Einmal bin ich in einer Ferienwohnung und es schleicht sich ein braunes Wieselchen hinein. Es schmiegt sich an mein Bein und schaut mich mit schwarzen Knopfaugen treu an.
Kranker Tag
Morgens weiter eher leichter Durchfall. Ich ruhe viel, aber muss auch mal ein wenig Aufräumen.
Zu Mittag weiche ich eine kleine Portion Haferflocken in Wasser ein. Dazu getrocknete Bananenscheiben, denn frische Bananen habe ich nicht da. Das Essen klumpt im Bauch.
Wasch- und Spülmaschine laufen.
Ich spiele immer mal wieder am Computer oder schaue Videos. Zu mehr geistiger Arbeit bin ich zur Zeit nicht fähig.
Am frühen Nachmittag kommt der Thronfolger vorbei. Wir füllen Papierkram für die neue Wohnung aus. Vermieter lassen sich immer neue Sachen einfallen, um herauszubekommen, ob sie ihre Mietsache nicht versehentlich irgendwelchen Kakerlakenmonstern aus der siebten Dimension überlassen anstatt wie erhofft an Fräulein Lieselottchen Zahlegern aus Geldern an der Brav.
Der Thronfolger geht für mich einkaufen. Das Klopapier, welches er mir mitbringt, trägt den Namen „Glücksblatt“ und wenn das stimmt, wird die Göttin Fortuna in der nächsten Zeit ein wahres Füllhorn über mich ausschütten. Gebrauchen könnte ich es!
Ich esse einen kleinen Haufen Salzstangen.
Nach dem Papierkram trifft sich der Thronfolger mit ein paar Freunden und ich versinke wieder im Sumpf meiner selbst.
Abend
Später kann ich mich genug sammeln, um eine gute Stunde Manga zu lesen. Immerhin funktioniert mein Kopf langsam wieder normal.
Die Verdauung ist relativ ruhig.
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