Nacht
Mittelguter Schlaf. Einmal wache ich um Punkt 0 Uhr auf und denke erst, dass der Wecker wohl kaputt ist.
Traum vom hippen Restaurant
Mir träumt, dass ich mit einer (später zwei) weiblichen Begleitung in ein hippes Restaurant gehe. Hier sind die Tische so hoch, dass man nur stehend daran essen kann. Stühle und Bänke gibt es trotzdem, aber auf ihnen sitzt niemand. Es gibt Käsestücke in Soße, dazu kann man sich gekochte Kartoffeln aus einer Schüssel klauben, welche auf einem Servierwagen neben dem Tisch steht.
Ich finde das mit dem Essen im Stehen blöd, aber die Kartoffeln gefallen mir. Irgendwann bekommen meine Begleitungen Rückenschmerzen und wir wollen uns hinsetzen.
Morgen
Wecker um vier. Ich erfahre, dass Bahn.de gehackt worden ist. Na, Prost Mahlzeit!
Kraftfutter mit Banane. Portion erscheint mir heute recht groß.
Gefühlig, Worpswede
Heute bin ich gefühlig-innerlich, als ich durch den Schneefall zum Hauptbahnhof laufe. Die „Lange Nacht“ über Paula Modersohn-Becker, die ich gerade höre, lässt Erinnerungen an das Silvester in Worpswede in mir aufsteigen, dass ich vor vielen Jahren einmal dort verbracht habe. Den Aufenthalt dort konnte ich nicht richtig genießen, denn auf der Hinfahrt im Auto hatte ich am Steuer einen Schwindelanfall (alles drehte sich um mich) und hatte ich panische Angst, meine kleine Familie mit in den Tod zu reißen. Der Schwindelanfall ging wieder fort, es ist nichts passiert (die heutige beste Ex-Frau an allen ist dann weiter gefahren) und spätere Untersuchungen haben nichts ergeben. Wohl eine Durchblutungsstörung im Innenohr. Doch bis dahin hatte ich Sorge vor einem Schlaganfall oder Ähnlichem (heute würde ich mit einer solchen Sorge sofort in die Notaufnahme gehen, aber damals waren wir noch jung und in uns selber gefangen).
Worpswede hat mir aber gefallen und ich möchte den Ort gerne noch einmal besuchen. Vielleicht, wenn ich den Thronfolger demnächst mal in Bremen besuche.
Kaffee
Während der Zeit meiner Darmflutung konnte ich ja keinen Kaffee trinken und ich nutze die Unterbrechung, um meinen Kaffeekonsum mal kritisch zu betrachten und auch einzuschränken. Bisher habe ich den Filter immer nach „Jeföhl“ befüllt, d.h., mit sehr viel Kaffeepulver. Nun aber nutze ich das Kaffeelot und schreibe mir auf, wieviele ich davon verwende und wie mir der Kaffee schmeckt. Momentan bin ich bei 6 Lot für einen Liter Kaffee, werde aber morgen mal auf 5 Lot reduzieren. Mal schauen, wie sich das so entwickelt. Bisher schmeckt mir der Kaffee noch stark genug (ich mag ja den Kaffee stark in Geschmack und Wirkung).
Energie
Auf dem Weg zur Dienststelle (ich laufe mal wieder das Nord-Karree über die Hochschule FOM und dann zum Rhein rüber) fühle ich, dass ich wieder mehr Energie habe. Es hat vielleicht dann doch ein paar Tage gedauert, bis ich wieder genug Kraft sammeln konnte. Der teilweise sehr tiefe Schlaf in der Nacht (irgendwie habe ich mir doch Mühe gegeben, diszipliniert zu schlafen, was auf den ersten Blick seltsam erscheinen mag) hat sicher auch geholfen.
Auf jeden Fall schreite ich kräftig aus und denke mit Freude über Themen aus meinem Roman nach.
Abend
Abends ist kaum Zeit für Schönes. Als ich spät nach Hause komme, mache ich noch flugs das Essen für den nächsten Tag bereit (Dönerbrötchen mit Sucuk-Burger-Patties, Hirtenkäse, Gouda und Zwiebeln).
Dann springe ich unter die Dusche und schaue noch eine aktuelle Folge von “Militär & Geschichte”, bevor ich mir die neuen “Alpine Silence Earplugs” in die Ohren und mich unter die Bettdecke stecke.
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