Nacht
Ganz ordentliche Nacht ohne Ohrenstöpsel. Das Haus ist ruhig.
Traum von Griechenland
Mir träumt, ich mache Urlaub in Griechenland. Morgens laufe ich los, um die Gegend zu erkundigen. Auch möchte ich schon mal schauen, wo ich etwas zu mittag essen kann.
Bei Google Maps sehe ich ein große, rauchverhangenes Gebäude. Dort laufe ich hin. Es handelt sich um ein riesiges Einkaufszentrum mit Markthalle. Davor sind sehr viele Imbissbuden, der gerade geöffnet werden. Auf gigantischen Bratflächen brutzeln bald große Beinscheiben. Überall wird gegessen. Da ich auch Hunger habe, nehme ich mir einen Teller und bediene mich am Soßenkarussel. Ein bisschen habe ich Angst, etwas falsch zu machen.
Morgen
Der Wecker weckt mich um vier Uhr morgens mit den Nachrichten. Ich bin irgendwie durcheinander und wie schon gestern Abend nicht ganz bei mir. Das Wochenende bei den Eltern hat dann die soziale Batterie doch recht stark geleert.
Ich versuche, mir extra Zeit zu lassen.
Kraftfutter heute mit den letzten TK-Aprikosen. Schmeckt ganz ok, aber ich bin froh, dass die Tüte jetzt leer ist.
Gewicht
Ich pendele seit einiger Zeit um die 95 kg herum und beschließe, dass ich jetzt wohl ein ungefähres Gleichgewicht von Kalorienzufuhr und -verbrauch erreicht habe. Nachdem ich in 1,5 Jahren so viel Gewicht verloren habe (79 – 80 kg), reicht das auch erst einmal. Ich bin zwar mit einem BMI von 27,1 noch klar im Übergewicht, aber immerhin weit von der morbiden Adipositas entfernt, in der ich lange Zeit gelebt habe. Körperlich fühle ich mich gut, auch wenn ein paar Kilos weniger noch schöner werden.
Morgenspaziergang
Auf dem Weg zur Arbeit beschäftige ich mich gedanklich mit dem Roman. Mir fallen immer wieder hier und dort kleine Dinge auf. Das „Häppchen-Lektorat“ macht sich für mich bezahlt, denn jetzt weiß ich beim Überarbeiten eines Kapitels schon, worauf ich zu achten habe.
Auch beschäftige ich mich mit dem Thema „Loslassen“. Ich stelle mir ein kleines Kind vor, das etwas sehr fest hält. Ganz zart streichele ich die kleinen Fingerchen. Manchmal lockert sich der Griff ein wenig. Sofort schießen mir die Tränen in die Augen. Ich denke an das Lied „Darf ich das behalten“ von „Wir sind Helden“.
Reißverschluss
Der Reißverschluss der Wellensteyn-Jacke ist kaputt. Genauer gesagt, hat der Gleiter irgendeinen Schaden. Mich ärgert das sehr. In meinen Augen sind Reißverschlüsse maximal unzuverlässig. Oder mache ich irgendetwas falsch? Mache ich Reißverschlüsse immer kaputt?
Ich will die Jacke zum Schneider bringen. Selbst wenn ein neuer Reißverschluss fällig sein sollte, lohnt sich die Reparatur, denn die Jacke ist noch super in Schuss und ich trage sie sehr gerne. Der Schneider bekommt ja auch noch ein Hemd (Druckknopf ab) und die Winter-Parka (Druckknöpfe ab) von mir.
Mittagessen
Mittags den „Bärensalat“ (Salat mit Bohnen, Mais, Zwiebeln und Feta), den ich am Sonntag vorbereitet habe. Gutes, schnelles Essen.
Abend kaputt
Nach Feierabend gehe ich noch Burc, dem Türk und dann noch in den Bioladen. Danach bin ich irgendwie komplett kaputt und beschließe, nur noch das Allernötigste zu erledigen. Danach wird geduscht und ein bisschen am Computer gespielt.
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