Nacht
Ganz gute Nacht dank Promethazin.
Traum von der Schule
Mir träumt, ich hätte mich in der Schule krank gemeldet. Weil ich aber so verwirrt bin, gehe ich doch zum Unterricht. Die Mitschülerin, in die ich verliebt bin, setzt sich heute neben den dicken lauten Mann mit dem Schnäuzer und ich bin eifersüchtig. Die Geschichtslehrerin teilt einen Comic aus. Ich sage ihr zitternd, dass ich vielleicht einfach gehen muss, weil ich gerade eine Krise habe. Die Lehrerin nickt. Sie weiß bescheid. Den Comic kann ich kaum lesen, denn alles verschwimmt vor meinen Augen. Auf einmal ist mein Pult vor mir leer. Habe ich meine Sachen schon eingepackt? Habe ich Gedächtnis-Aussetzer? Depersonalisiere ich?
Später fahre ich mit jemandem im Auto mit und wir diskutieren, wie wir am besten von der Autobahn kommen. Dann parken wir an einem Fahrradständer, denn in Wirklichkeit sind wir mit einer Art Bier-Bike gefahren.
Morgen
Ich bleibe weiter zu Hause und stehe gegen 8 Uhr auf. Leichte Benommenheit durch das Promethazin. Vielleicht sollte ich heute Abend mal die Dosis reduzieren. Schließlich wiege ich einen Zentner weniger. Das Mittel ist wegen der Pipette für mich schwer zu dosieren.
Kraftfutter wie immer, dann Kaffee. Bin lustlos und müde.
Traurigkeit
Am Nachmittag möchte ich einen Spaziergang machen, aber es regnet. Ich sitze in meiner Wohnung und die Traurigkeit drückt mich nieder. Möchte nur noch schlafen.
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