Nacht
Ganz ordentliche Nacht. Die Träume überleben nicht den ersten Kaffee des Tages.
Morgen
Ich stehe um kurz nach vier Uhr wegen anhaltender Wachheit auf. Beinahe wäre ich auch schon um viertel nach drei aufgestanden, aber das würde ja gegen die „Nicht-vor-vier-Uhr-aufstehen“-Regel.
Kraftfutter mit Apfel, und weil ich von dem viel wegschneiden musste, noch mit zusätzlichen TK-Erdbeeren (mussten eh mal weg).
Seltsame Gefühle. Hänge einerseits in meinem eigenen Leben, andererseits in einem anderen. Gestern Abend noch spürte ich den Hauch der Freiheit, doch jetzt geht die Seele ein Stück weit in Eisen.
Arbeitstag
Auf der Arbeit bin ich heute ein regelrechter Brummelbär. Ich ziehe ich möglichst vor sozialen Kontakten zurück und das ist auch gut so. Mir fällt auf, dass ich früher wohl meinte, mir stünde es nicht zu, mich auch mal schlecht zu fühlen. Ich hatte Schuldgefühle meiner Umgebung gegenüber, wenn ich nicht versucht habe, ihnen ein gutes Gefühl zu vermitteln.
Den Arbeitstag verbringe ich bis auf eine sehr anstrengende Lagebesprechung in meinem Büro.
Feierabend, Langer Spaziergang
Nach Feierabend wandere ich den Rhein hinab bis zur Golzheimer Brücke. Hier biege ich in den Nordpark ein, denn es beginnt mehr und mehr zu regnen. Mein Plan, jetzt bequem die U79 nach Duisburg zu nehmen, scheitert am Schienenersatzverkehr. Der Bus ist ziemlich voll. Ab Kesselsberg geht es dann mit der Bahn weiter.
Daheim eine heiße Wanne mit so einem Duftschaumbad, was angeblich die Muskeln entspannt. Ob nun das Mittel oder das warme Wasser meine Muskeln entspannt, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist es sehr angenehm.
Zeitig zu Bett.
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