Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-04-03 Freitag

Nacht

Mittelgute Nacht. Seltsam überdrehte Träume.

Traum vom Sofa

Mir träumt, ich wohne noch in unserer Wohnung in Mittelmeiderich. Ich möchte mich umziehen, aber das klappt nicht so gut. Am Ende hänge ich kopfüber auf dem Sofa. Die beste Ex-Frau von allen kommt rein und schimpft, es würde bestialisch stinken. Beim Versuch, die Fenster auf Kipp zu machen, klappen diese einfach runter. Die beste Ex-Frau von allen hat das Essen in Verdacht, dass ich gekocht habe. Aber das stinkt doch überhaupt nicht! Mir hat es auch gut geschmeckt.

Dann gehe ich runter in die andere Wohnung im Erdgeschoß. Hier besucht mich der ehemalige Schulkamerad J. Z. Er muss allerdings schon packen, weil sein Zug bald fährt. Er braucht einen Karabinerhaken, also schenke ich ihm einen Abzugsring einer Handgranate (so ein Teil besitze ich tatsächlich – es handelt sich dabei um einen recht groß dimensionierten Schlüsselring). Der Ring verwandelt sich in einen großen Karabinerhaken. Ich erzähle J. Z., dass damit damals der Verschluss des Seesacks zusammengehalten worden ist. Er ist sich unsicher, ob er dieses Erinnerungsstück aus meiner Bundeswehrzeit annehmen darf. Wir einigen uns darauf, dass er den Haken erst einmal mitnehmen kann und ihn mir ggfs. später wieder zurückgibt. J. Z. sieht keinen Tag älter aus als 18.

Müdigkeit, Spaziergang

Nach dem Frühstück bin ich dann mit einem Mal sehr müde und ich setze mich noch für eine Runde in den Schwingsessel. Sofort schlafe ich ein. Da musste wohl noch ein wenig Kraft nachgetankt werden!

Gegen acht Uhr mache ich mich auf einen kleinen Spaziergang den Innenhafen herum. Die Bewegung und die frische Luft tun gut.

Im Caffé Fiore trinke ich Kaffee und beantworte Briefe. Über einen Brief aus Bonn freue ich mich besonders. Beim Schreiben komme ich mir wie ein Literat vor. Um mich herum tummeln sich frühstückende Familien. Ein blondes Kleinkind lächelt mich die ganze Zeit an.

Mittagessen, Spaziergang

Zu mittag esse ich Matjes mit Zwiebeln auf Brot. Danach noch zwei Schnitten mit Erdnussbutter und der leckeren Nuss-Nougatcreme aus dem Bio-Supermarkt zum Nachtisch. Wieder zahlt sich aus, dass ich Süßes nur noch esse, wenn es „gehaltvoll“ ist, denn bald bin ich sehr satt.

Nach einigem Hin und Her in der Wohnung mache ich noch einen Waldspaziergang. Die innere Unruhe steigt an. Die Gedanken wandern an gefährliche Orte und sie fühlen sich dort ein wenig zu wohl.

Abends spiele ich ein wenig Red Dead Redemption 2. Ich habe die Karte fast ganz umrundet und jetzt ist es wieder Zeit, das Spiel ruhen zu lassen. Ich will ja wieder mehr lesen. Aber nicht heute.

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