Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-04-18 Samstag

Nacht

Ganz ordentliche Nacht. Der Ententeich im Erdgeschoß quakt wieder. Die Mutterente quakt vor, die Küken quaken mit. Der Erpel hustet.

Traum von der eskalierenden Party

Mir träumt, ich bin bei den Eltern zu Gast und beim Nachbarn gibt es eine wilde Party. Irgendwann schwappt diese Party auf das elterliche Grundstück rüber. Man randaliert im Garten herum. Mein Vater verschließt schnell alle Türen und Fenster, lässt gerade noch im rechten Moment die Rollläden runter. Es herrscht eine Situation der Bedrohung. Das Empfinden einer Gefahr wird so groß, dass ich mir eine Axt zur Hand nehme.

Später räumen wir mit der Hilfe von Freunden auf. Ich erzähle, dass ich, hätte ich eine Schrotflinte gehabt, ohne Warnung gezielt geschossen hätte. Diese Information erschreckt alle Anwesenden, einschließlich mich selber.

Morgen

Ich bleibe genüsslich bis ca. halb acht Uhr liegen. Dann stehe ich auf (<Loriot>Ach, was!?</Loriot>). Heute gibt es kein Kraftfutter zum Frühstück, sondern Brot mit Matjes (muss mal weg) und Spiegeleiern. Zum Nachtisch noch spontan eine Schnitte Brot mit Erdnussbutter und Bio-Nuss-Nougat-Creme. Sofort tauchem auf meiner Einkaufsliste die Positionen „Erdnussbutter“ und „Nuss-Nougat-Creme“ auf.

Später, beim Einkauf, streiche ich die Positionen wieder ab, denn ich habe in der letzten Zeit schon genug mit der Zuckerlust kämpfen müssen und seitdem ich mich wieder entwöhnt hatte, ging es mir wirklich besser. Jetzt habe ich noch Creme für eine Notfallschnitte im Schrank und das soll reichen.

Bevor mein Freundchen, Flöte und Frieda bei mir einfliegen, ruhe ich noch ein wenig im Schwingsessel. An den Wochenenden bin ich ja doch immer ganz schön im Eimer, fällt mir auf.

Wanderung

Am späten Vormittag besucht mich Frieda. Sie hat ihren Herrchen Freundchen mitgebracht. Flöte ist auch da.

Wir trinken gemeinsam Kaffee, dann laufen wir los in den Stadtwald. Es geht meine bekannte Runde zum Entenfang, wo wir eine Pause machen. Ich trinke ein alkoholfreies König Pilsener und es schmeckt mir ausnehmend gut. Kann es sein, dass die geschmackliche Qualität von alkoholfreien (Industrie-)Bieren in den letzten Jahren zugenommen hat? Oder erinnere ich mich einfach nur viel schlechter an den Geschmack von Bier mit Alkohol?

Vom Entenfang aus geht es zur Sechs-Seen-Platte. Frieda ist unglaublich aufgeregt und sie freut sich über das viele Wasser hier. Wir menschlicher Anhang unterhalten uns angeregt. Wir bringen uns gegenseitig auf Stand, denn wir haben uns mal wieder viel zu lange nicht gesehen.

Irgendwann beginnen unsere menschlichen Muskeln zu schmerzen. Zum Glück kommen wir bald am Atlantic Fischhaus vorbei, wo ich eine gemischte Fischplatte verputze. Der letzte Rest des Wegs zu meiner Wohnung wird dann doch anstrengend.

Frieda setzt ihr Herrchen ans Steuer und fährt von dannen. Auch Flöte verabschiedet sich und macht sich auf zum Bahnhof, denn es ist schon spät.

Ich bin ziemlich groggy, aber auch überrascht, dass ich wohl von uns drei Menschen der körperlich fitteste heute war.

Daheim lege ich mich in die Wanne (Muskelentspannungsbad). Vor dem Rechner schaue ich noch eine Folge „Stimmt es, dass …?“ und den Anfang von der aktuellen Folge von „Till Reiners Happy Hour“. Dann gehe ich früh zu Bett.

Frieda
Frieda

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