Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-01-06 Dienstag

Nacht

Ziemlich guter Schlaf. Die Ohrenstöpsel bleiben drin, bis sie von alleine herausfallen. Das abendliche Lesen hat mich wohl gut in den Schlaf gebracht. Eigentlich ist es ganz gut, dass der Thronfolger mich momentan abends vom Rechner abhält (weil er ja im Wohnzimmer schläft) und ich stattdessen im Bett lese.

Traum von der Vampirparty

Mir träumt, ich bin auf eine Feier eingeladen. Sie findet auf einem Hof eines mittelalterlich-asiatischen Gutshofes statt. Schnell merke ich, dass fast alle anderen Gäste Vampire sind, die sich hier versammeln. Als eine Gruppe chinesischer Business-Vampire eintrifft, nutze ich die Gelegenheit und verdufte durch das offene Tor. Ich fliehe den Fluss entlang. Immer wieder werde ich verfolgt, doch jedes Mal kann ich die Angreifer mit meinem inneren Sonnenstrahl abwehren. Geister schwimmen im Wasser und Hirschgeweihe greifen an.

Morgen

Ich wache gegen halb vier Uhr auf, drehe mich aber noch einmal genüsslich um. Der Wecker weckt um viertel nach vier. Ich snooze fünf Minuten, um mich in Ruhe strecken zu können. Dann stehe ich auf.

Ins Kraftfutter kommen TK-Aprikosen, welche ich gestern spontan im Bio-Supermarkt gekauft habe. Die schmecken mir so mittel.

Sofa

Der Thronfolger hilft mir dabei, das Klapp-Sofa von IKEA zu zerlegen. Es ist ja eh schon total kaputt und ging in der letzten Zeit noch kaputter. Am Freitag kann ich es zur Straße runtertragen und am Samstag kommt der Sperrmüll. Ich bin froh, dass ich die Einzelteile gut alleine durch das Treppenhaus bekommen werde.

Ich freue mich auch über den gewonnen Platz. Dort kommen ein geerbter Poäng (Schwingsessel) und ein Klapp-Sessel hin.

Hinter dem Sofa kam ein Adventskalender aus Pappschachteln zum Vorschein. Den hatte ich mal vor Jahren bei Koro gekauft und als er leer war, dachte ich, dass man den doch auch mal selber befüllen und verschenken könnte. Der kommt jetzt in den Keller.

Mit dem Panzertape habe ich einst die Halterungen für die Latten geflickt.
Mit dem Panzertape habe ich einst die Halterungen für die Latten geflickt.

Freundschaft

Eine Freundschaft zerbricht. Ich bin bei J. schon länger auf Distanz gegangen, weil mir seine Übergriffigkeiten sehr auf die Nerven gegangen sind. Irgendwann habe ich begonnen, fast nur den „Fokus-Modus“ im Smartphone einzuschalten. Ich komme mit Menschen in narzisstischen Nöten einfach nicht zurecht. Es gab auch ein paar Begebenheiten, die mich sehr verstört haben.

Nun bekam ich eine seltsame, sibyllinische Textnachricht und ich habe keine Lust, daran herum zu interpretieren. Sich unklar auszudrücken ist eine Masche von Menschen in narzisstischen Nöten. Nun bin ich froh, dass ich das Buch „Es gibt keine Narzissten!“ gelesen habe. Ich schreibe mit einem guten Freund und der berichtet mir, dass seine Tochter sich erfolgreich von einer ehemaligen, toxischen Freundin abgegrenzt und diese geblockt hat. Später, im Bett, blockiere ich J. und kann endlich aufatmen.

Abend

Abends ziemlich erschöpft. Ich drehe noch einen Runde draußen in der Kälte, um Altglas wegzubringen und um mein Schrittziel zu erreichen.

Danach schaue ich noch eine Folge „Falsch, aber anders lustig“ und danach wird im Bett gelesen.

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