Nacht
Ziemlich ordentliche Nacht. Die Träume sind wirr und eher von Emotionen geprägt. Einmal träumt mir, ich wäre eine Art kleiner Elefant, der gemeinsam mit anderen kleinen Elefanten in einer Umkleidekabine ist und Luft pumpt. Da kommt ein unwirscher Mann im Blaumann rein und nimmt uns die Pumpe weg. Wir sind verzweifelt, weil wir jetzt nicht mehr pumpen können.
Langer Morgenspaziergang
Ich bin früh in Düsseldorf und mache einen langen Spaziergang in einem weiten Bogen bis nach Pempelfort. Fast gehe ich sogar bis zum S-Bahnhof Zoo. Von den Rheinterassen aus laufe ich den Rhein rauf bis zum Apollo-Theater. Als ich in der Dienststelle angekommen bin, habe ich 11.000 Schritte auf dem Zähler und die Seele ist leicht.
Zahnschmerzen
Die alte Zahnruine im Mund beginnt wieder zu schmerzen. Ich krieche unter die dünne Decke des Ibuprofen und krümme mich dort zusammen. Immerhin traue ich mich, einen Zahnärztinnentermin am Montag zu machen.
Meine kreativen Vorhaben (Sketch schreiben, am Roman arbeiten) muss ich schieben, denn die Zahnschmerzen strahlen über den Oberkiefer bis unter die Kalotte.
Ich denke, ich habe gerade reichlich Dinge um die Ohren und sollte mich erst einmal um mich und meine Gesundheit kümmern.
Taschenwechsel
Wegen der Witterung (Schnee, Eis, sicher bald wieder Regen) wechsele ich die Umhängetasche. Die Lieblingstasche aus Leder will ich lieber schonen und krame mal wieder die Vaude-Tasche hervor. Das Umpacken geht fix und ich bekomme mal wieder den Überblick darüber, was ich alles so mit mir herumschleppe. Die Anzahl und die Menge an Dingen in der Taschen bleiben seit einiger Zeit konstant. Ich vergesse auch weniger schnell, was ich alles so mit mir herumschleppe.
Arbeitstag
Der Vormittag geht schnell rum, ab dann zieht sich der Tag irgendwie. Meine Stimmung trübt sich langsam ein und ich wünsche mir einen Weg ins Dunkel der Nacht.
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