Nacht
Ganz gute Nacht. Erst weckt mich die Ente mit einem lauten Handyklingelton. Er ist so laut, dass ich erst denke, dass sich das Mobiltelefon in meinem Schlafzimmer befindet. Dann stecke ich mir die Ohrenstöpsel rein und es ist gut.
Träume
Sehr viele, sehr bunte Träume. Ich bekomme die alle nicht mehr übereinander. Gemeinsam haben sie aber, aber dass sie eher angenehm sind. Ich erinnere nur noch den einen, wo ich in einer Pension übernachte und Schoko-Nuss-Eis mit Erdnussbutter bekomme. Der Dame, welche die Pension führt, schwärme ich vom Eis und der nussigen Mischung vor.
Morgen
Ich stehe mit aufgeräumter Stimmung gegen sieben Uhr auf. Der Schlaf der Nacht hat gut getan. Ich freue mich sehr auf meinen „Tag für mich“, denn ich konnte mir heute spontan frei nehmen. Sicher werde ich nicht viel anderes machen als sonst an freien Tagen, aber ich werde nur Dinge machen, auf die ich gerade Lust habe – und wenn ich Lust auf gewaschene Wäsche habe, dann schmeiße ich halt die Waschmaschine an!
Mittagessen
Mittags mache ich mir einen riesigen Burger mit zwei „Crunchy“ Hähnchen-Patties, Kimchi, Käse, Zwiebeln und „Schinken-Heu“ (feine Streifen roher Schinken). Schmeckt total gut und ich bin froh, mir nicht noch ein paar Falafel als Beilage dazu gemacht zu haben.
Nach dem Essen ein kleines Mittagsschläfchen.
Waldspaziergang, PTBS
Ich raffe mich zu einem Waldspaziergang auf, denn ich möchte auch heute meine 13.000 Schritte machen. Außerdem ist das Wetter wunderschön.
Leider macht mir meine PTBS wieder zu schaffen. Ich sehe überall Gespenster. Das Dumme daran ist, dass ich ja niemals sicher sein kann, ob es wirklich nur Gespenster oder doch echte Monster sind (Bitte im übertragenen Sinne verstehen! Ich habe keine Halluzinationen!). Durch die PTBS macht mir alles Angst, was mich an toxische Beziehungen erinnert.
Ständig kommt Panik hoch. Dazu Selbstekel.
Das passt irgendwie gut zur Depersonalisierung gestern, auch wenn der Auslöser formal etwas anderes war.
Ich setze mich auf meine Lieblingsbank und schreibe diese Zeilen auf. Das Schreiben tut gut und ich kann ein wenig Distanz zu meinen Emotionen aufbauen.
Planung Bremen-Fahrt
Abends planen Freund D. und ich via Videoschalte schon mal unsere Fahrt nach Bremen. Wir buchen Zimmer im Ibis Budget am Hauptbahnhof. Die Zugtickets wollen wir nächste Woche buchen, da D. noch prüfen will, ob er sich nicht doch eine (besondere) BahnCard besorgen will.
Ich freue mich schon auf die Fahrt.
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