Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-01-31 Samstag

Nacht

Sehr gute Nacht mit Ohrenstöpseln. Einmal wache ich auf und mir ist kalt. Also ziehe ich mir den dicken Schlafanzug an und lege noch eine extra Decke drüber. So ist es angenehm kuschelig warm.

Träume nicht erinnerlich, aber sie müssen angenehm gewesen sein.

Morgen

Ich stehe erst gegen sieben Uhr auf. Der Körper hat den Schlaf wohl bitter nötig gehabt. Zum Frühstück Kraftfutter mit Weintrauben. Außerdem rühre ich schon mal eine leichte Joghurtsoße an, denn ich möchte heute gebratenen Fisch beim neuen Bratfisch-Stand kaufen.

Das Herz ist voller Sehnsucht, aber sie schmerzt nicht ganz so sehr wie sonst.

Vormittag, Mittag

Leicht Häuslichkeit am Vormittag, dazu Bloggerei, Kaffee und ein Telefonat mit den Eltern.

Der Schneider, bei dem ich die Kapuze meines Winterparkas reparieren lassen möchte, hat gerade Urlaub. Das macht nichts, denn die Sache eilt ja nicht. Also verschiebe ich die Aufgabe auf nächste Woche.

Zu Mittag hole ich mir eine „Sardellenpfanne“ beim Bratfisch-Stand auf dem Edeka-Parkplatz. Ich bin fasziniert, wie geschickt der Bratfischbräter den Bratfisch brät: Die Sardellen sind auf einem Teller schon sternförmig ausgebreitet. Der Mann hält eine runde Metallscheibe mit Griff darüber und stürzt die Sardellen auf das Metall. Das Ganze macht er mit der Pfanne umgekehrt und die Sardellen liegen perfekt im heißen Fett. Wenden funktioniert auf die selbe Weise, wobei das Fett vorher abgeschüttet und nach dem Wenden wieder hinzugefügt wird. Ich hätte, ehrlich gesagt, gedacht, dass die Sardellen frittiert werden.

Daheim esse ich die Sardellen mit selbst gemachter Joghurtsoße (Schnittlauch, Knoblauch), einem Simmit-Ring und Krautsalat. Schmeckt prima! Ich bin mal gespannt, wie gut ich den Fisch vertrage.

Abend

Nach einem Waldspaziergang dusche ich, lese ein paar Kapitel Manga und schaue dann „Masters of the Air“ weiter. Ein großer Teil der Episode spielt in einem Kriegsgefangenenlager der deutschen Luftwaffe. Ich vermisse den Tunnel und den bayerisch sprechenden Feldwebel. Im Gegensatz zu „Hogan’s Heros“ ist hier aber überhaupt nichts zu Lachen.

Später probiere ich Avowed aus. Es spielt in der selben Welt wie „Pillars of Eternity“ (ein moderner Klassiker, würde ich sagen), ist aber mehr auf 3D-Action ausgelegt. Mehr Oblivion als Baldur’s Gate. Bisher kann ich mich dem Urteil von PC Games anschließen:

Oh, nichts gegen Schwergewichte wie Baldur’s Gate 3 oder Kingdom Come: Deliverance 2 – aber ab und zu darf es auch ruhig mal etwas sein, das man einfach locker wegspielen kann. Und genau das ist Avowed: vertraut, zugänglich und einfach unterhaltsam.

Wegen Müdigkeit zeitig zu Bett.

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