Nacht
Sehr gute Nacht. Die neuen Alpine Silence Earplugs sitzen perfekt und sind kaum zu spüren. Ich möchte keine anderen Ohrenstöpsel mehr benutzen!
Traum vom Burgerwahn
Mir träumt, die Eltern sind im Urlaub und ich schaue den ganzen Tag Videos. In einem der Filme sind Leute zu Besuch und jeder Gast bekommt einen Brotteig vor sich hingestellt. Der Brotteig eines niederländischen Mannes ist in Form eines Kackhaufens und alle finde das urkomisch. Später werden sich die Herren dann an der Feuchte der Gastgeberin gütlich tun (um eine Formulierung von Max Goldt zu verwenden).
Ich bekomme großen Hunger auf Burger und laufe zum Hauptbahnhof Düsseldorf. Bei Burger King esse ich was, doch das reicht mir nicht. Ich will noch mehr Burger! Ob ich hier noch einen esse und mir dazu diese Curley-Fries gönnen sollte? Oder gab es hier nicht auch so eine Burger-Manufaktur in der Nähe, wo die Herren hinter der Theke Man Bun und schwarze Handschuhe tragen?
Ich renne und suche und finde doch keinen Burger.
Morgen
Ich stehe pünktlich zum Wecker auf. Obwohl ich noch müde und halbschlafig bin, klappt die Meditation ganz gut. Ich kann jetzt leichter loslassen und im Moment sein.
Zum Frühstück Kraftfutter mit Banane. Dann packe ich meinen Kram zusammen, denn ich möchte heute nach der Arbeit meine Eltern besuchen fahren.
Das Draußen ist weiterhin ganz schön kalt. Februar ist für mich der Monat wo es langsam reicht mit dem Winter.
Arbeitstag
Gedrängter Tag. Sehr lange Videoschalte. Es geht um einen sehr, sehr großen Umstieg auf eine neue Software und es müssen vorher organisatorische Entscheidungen getroffen werden. Erst einmal wird die (hoffentlich) neue Software gezeigt. Zwei Stunden lang im Schweinsgalopp. Danach diskutieren wir über Strukturen. Ich vertrete meinen Standpunkt (meine Stimme ist eine von vielen), aber die anderen Positionen haben auch ihre Relevanz. Doch bevor nicht ein paar technische Rahmenbedingungen geklärt sind, können wir sowieso nicht entscheiden. Das Ergebnis (und ich sehe es als ein Ergebnis!) für heute ist, dass alle erst einmal wissen, worum es genau geht und dass demnächst eine große Entscheidung ansteht. Die Videoschalte wurde von einer Kollegin sehr gut moderiert.
Da die Schalte so lange dauert, verpasse ich meine normale Mittagspausenzeit. Ich warte also ab, bis die Lieblingskollegin ihre Pause gemacht hat und gehe dann meine Runde.
Heute laufe ich über die kleine Fußgängerbrücke am Hafen und bis zum Golfplatz. Dann muss ich mich sputen, um wieder rechtzeitig im Büro zu sein.
Am Nachmittag erledige ich dann kleinere Aufgaben und ärgere mich über die neue und sehr schlechte Suchfunktion von recht.nrw.de.
Ein bisschen Zeit zum Tratschen mit der Lieblingskollegin bleibt auch noch.
Fahrt ins Sauerland
Die Fahrt zu meinen Eltern gestaltet sich schwierig, da ja die Strecke zwischen Köln und Hagen gesperrt ist. Also fahre ich über Dortmund. Den eigentlich anvisierten RE11 kann ich wegen einer Reparatur an der Strecke nicht nehmen. Also nehme ich den RE6 Richtung Minden. Mal sehen, wie es in Dortmund weiter geht.
In Dortmund überbrücke ich die Wartezeit auf den RE57 mit einem Kaffee. Alles in allem komme ich dann doch ganz gut zu meinen Eltern.
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