Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-03-27 Freitag

Nacht

Mittelgute Nacht. Ohrenstöpsel von 21 bis ca. 23 Uhr wegen Entenquakens.

Traum von der Unternehmung

Mir träumt, ich bin mit einer Feriengruppe in einer Ferienanlage. Morgens beim Frühstück ist unsere Gruppe kleiner als sonst, weswegen wir uns einen anderen Tisch suchen. Ich befürchte, dass wir damit aber einer weiteren Gruppe die Sitzgelegenheit wegnehmen. An der Essensausgabe drückt man mir noch eine Schüssel Kartoffelsalat und einen Teller mit einem großen Schnitzel in die Hand.

Später bin ich im Elternhaus und wir wollen los und was unternehmen. Wir haben auch irgendeine Art von Unternehmen am Start. Im Auto auf dem Hof sind schon fast alle versammelt, nur noch meine Mutter und ich fehlen. Mein Vater meint, ich solle mir noch „die Joppe“ aufsetzen, also renne ich die Treppe hoch. Durch meinen Job im Unternehmen bin ich heute schon viele Treppen gelaufen und hoffe auf eine ordentliche Schrittzahl am Abend. Oben unter dem Dach ist mein Bruder, der andauernd das Klo blockiert. Da ich mich aber im Bad umziehen muss, ärgere ich mich darüber und ich schimpfe laut mit ihm. Er weist mich ruhig darauf hin, dass ich mal was eskaliere und ich reiße mich zusammen. Meine Bitte um Entschuldigung nimmt er an.

Morgen

Ich wache gegen vier Uhr auf, bleibe aber noch bis fünf Uhr liegen. Statt Frühstück packe ich den Wanderrucksack für die Reise nach Hannover und Hameln. Da wir in Hannover noch gemeinsam etwas essen wollen, gibt es die Kniften heute als spätes Frühstück und frühes Mittagessen in einem.

Es ist wieder ordentlich kalt geworden und trage meinen Wollpullover. Der ist eigentlich nicht ganz so vorzeigbar für die Arbeit, aber das ist mir heute egal.

Gewicht

Ich steige heute ohne Brille auf die Waage, was bei mir ja für eine Verblindung des Wiegewertes bedeutet. Lieber orientiere ich mich jetzt am Gürtel. Der sitzt ganz gut und nicht zu stramm.

Dienstchat

Ich schalte im dienstlichen Chat die Benachrichtigungen aus. Die kleben nämlich immer so nervig gerade den Positionen des Monitors, wo ich gerade hin klicken will. Jetzt ist es viel ruhiger und ich muss nur ab und an auf den Touchscreen des Laptops tippen, damit die Zahl der “ungelesenen” Nachrichten wieder verschwindet.

Lesen, Energie

Der Stapel ungelesener Bücher wächst gerade und ich muss jetzt wirklich ernsthaft meinen Plan umsetzen, wieder mehr zu lesen. Allerdings: Wie kann ich dafür einen Teil meiner noch sehr überschaubaren Kräfte dafür abknapsen? Ich werde mal ein wenig in die Energiekritik gehen.

Alles in allem ist heute mehr Kraft da. Das liegt an einem veränderten Fokus. Mehr kann ich dazu hier nicht schreiben, aber die Veränderung ist zwar einerseits kräftezehrend, andererseits aber auch sehr befreiend.

Feierabend, Fahrt nach Hannover

Die Sonne scheint und ich fange mich mehr und mehr selber ein. Auf dem Weg durch die jetzt überraschend warme Frühjahrssonne höre ich zum ersten Mal seit Wochen die Playlist mit den stimmungsfrohen, fröhlichen Liedern.

Etwas beginnt, sich abzulösen. Das tut erst einmal weh, aber so langsam bemerke ich, wie es mich befreit.

Vor Duisburg müssen wir auf ein freies Gleis warten. In einem dieser typischen Krumpelgärtchen, die es häufig in der Nähe von Bahnstrecken gibt, sitzt ein alter Mann auf einem Stuhl unter einem Baum. Er trägt eine alte Schirmmütze und schaut sich um. Ein friedliches Bild.

Fabi Rommel

Am Hauptbahnhof Hannover werde ich von Lars und seiner Frau abgeholt. Wir nach einer Burgerversammlung bei Jim Block zum Theater am Aegi, denn hier tritt Fabi Rommel mit seinem Programm „Daheim“ auf.

Später habe ich Muskelkater im Gesicht vom vielen Lachen. Gleichzeit ist Fabi ein sehr herzwarmer Comedian ohne jegliche Gehässigkeit. Der Abend verfliegt.

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