Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2026-04-12 Sonntag

Nacht

Etwas unruhige Nacht mit wirren Träumen. Das Glück des vergangenen Tages strahlt jedoch (geistig gesehen) bis unter meine Bettdecke.

Morgen

Ich stehe erst nach sieben Uhr, ich kleines Faultierchen, ich (ganzliebguck)! Wieder Honigmelone ins Kraftfutter und gäbe es da nicht eine Person diesen Namens, welche sich selber als Faschistin bezeichnen, ich würde behaupten: „Meloni und ich sind ein gutes Team!“. Außerdem kosten zwei Honigmelonen bei Burc zur Zeit nur einen Euro – und das bei den Spritpreisen!

(Kann man übrigens momentan gefühlt überall dran hängen, diese Formulierung: „… und das den Spritpreisen!“.)

Mit Kaffee vor den Mac. Beim Kaffee habe ich den Verdacht, dass ich vergessen habe, das heiße Wasser, welches ich vor dem Aufbrühen noch mal kurz in die Thermoskanne kippe, um sie auf den bald folgenden Kaffee vorzubereiten, wieder auszugießen und dass er, der Kaffee, (der LIEBLINGSKAFFEE) deswegen jetzt ein wenig dünn schmeckt. Ich werde das beobachten!

Die Aufgabenliste für heute (hauptsächlich Häuslichkeiten) füllt sich, aber das ist in Ordnung, denn ich bin leidlich motiviert. Die letzten zwei Tage war ich ja viel unterwegs und auf den Beinen, da kann ich heute auch eher daheim bleiben und anstatt den ganzen Tag im Schwingsessel oder vor dem Mac zu verbringen, ist ein wenig Hausarbeit ja auch nicht schlecht.

Podcasts etc.

Vor einiger Zeit habe ich meinen Podcatcher aufgeräumt und so einige Abos gelöscht. Das mache ich immer wieder einmal, wenn es mir nicht ganz so gut geht und ich das Gefühl bekomme, ich „müsse“ noch „Folgen weghören“. An so Haushaltstagen die dem heutigen höre ich den Podcast-Player dann regelmäßig leer und obwohl ich in der ARD-Sounds-App jetzt auch immer ein paar Sendungen oder Hörspiele markiert habe, gehe ich mal die Comedy-Sparte von Pocket Casts durch.

Ruhiger Tag, unruhiger Geist

Die Hausarbeit läuft ganz gut und ich putze sogar (endlich mal wieder) gründlich die Küche. Zwischendurch mache ich Pausen und döse ein wenig. Allerdings wird der Geist wieder unruhiger und sucht Orte und Personen auf, von denen er sich lieber fernhalten sollte. Meditation und Fokus helfen. Ich schreibe einen Brief an einen Brieffreund. Außerdem tüte ich einen Drehgriffeln ein, welchen ich dem Thronfolger an seinen neuen Studien- und Wohnort schicken will.

Bei einem Nerventee bearbeite ich eine Szene des Romans. Kapitel 5 ist jetzt im letzten Durchgang. Obwohl der Roman noch eine ganze Weile auf sich warten lassen wird, mache ich dennoch Fortschritte, auch wenn ich diese mitunter nicht sehen kann oder will.

Erkenntnis (überraschend)

Die Freiheit kann sich manchmal wie ein Schock anfühlen.


Solange ich bei mir selben bin, kann mir eigentlich nichts passieren.

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