Erst will der Schlaf nicht zu mir ins Jugendbett kommen, dann ratze ich ordentlich weg. Träume wieder bunt und verworren.
Ich stehe gegen halb acht Uhr auf. Es tut gut, mal nicht den Wecker zu stellen. Erst, als es draußen hell wird, mache ich meine Meditationsübung. Ich fange das Programm „Stress“ neu an. Das hatte ich wohl mal abgebrochen und in den Favoriten gelassen. Es klappt gut. Danach gehe ich in den Keller zum Duschen.
Ins Kraftfutter kommen heute Birnen aus dem elterlichen Garten. Sie sind sehr süß und köstlich.
Die Sonne bescheint den Garten warm. Es riecht nach Heu. Die Apfelbäumchen sind voller Früchte. Erinnerungen an die Kindheit: An das Schaukelgestell mit der Leiter. In meiner Erinnerung war das immer das Piratenschiff, wo man in die Wanten klettern konnte. Unter der Weinlaube steht die alte Holzbank. Mein Vater hat ein Brett unter eine Seite geklemmt, damit auf dem Holz nicht das Regenwasser steht. So ist er, der Papa. Man denkt hier praktisch. Noch ist der Herbst nicht da, aber man kann ihn schon spüren.