Kieselblog

Flusskiesels Tagebuch

2025-08-31 Sonntag

In der Nacht hört irgendwer Techno-Musik. Ich stecke mir die Deep-Sleep-Reise-Ohrentstöpsel rein und dann geht es.


Mir träumt, ich bin in einem Auto. Es ist ein Mercedes. Jemand fährt mich und sich zur Uni. Dort sehen wir G. mit einem großen, schwarzen Pudel. Ich winke ihm, doch er scheint mich nicht zu erkennen. Er notiert sich etwas. An der Uni angekommen, muss ich zu einem meiner Sprachkurse. Die Dozentin ist lustig und sammelt erst einmal Geld ein. Allerdings muss jeder selber geben, was er für angemessen hält. Eine Kommilitonin gibt 20 Euro, also mache ich das auch.


Ich stehe gegen sieben Uhr auf und meditiere erst einmal. Der Himmel ist bedeckt. Es scheint sich weiter abzukühlen. Der gestrige Tag hängt mir noch in den Knochen. So viel Erleben, so viel Input und so viel Bewegung (auch wenn sich das nicht in Schritten niedergeschlagen hat) sind ganz schön anstrengend. Ich bin froh, dass ich heute noch daheim einen ruhigen Tag haben werde. Morgen ist dann Gerichtstag.


Unglaublich feiner Sprühregen. Es ist wieder warm. Nervenwetter. Meine Erschöpfung schützt mich vor der Wut auf alles und jeden. Am Bahnsteig in Dortmund junge Menschen mit Bassverstärkern. Sie sitzen ein einer Cannabis-Wolke und essen Überbackenes.


Die Erschöpfung ist schon ziemlich stark. Das Bewegungssziel für heute wird fallen gelassen. Stattdessen werde ich noch ein paar Kleinigkeiten erledigen und mich für den Rest des Tages ausruhen.


Essen für Morgen: Baguette mit Erdnussbutter, Radieschen, Chorizo aus dem Speisefön, Aprikosenmarmelade.

Fühle mich ein wenig einsam.


Abends kommt dann wieder Hunger, den ich mit Wasser betäube. Die Spülmaschine gluckert vor sich hin. Wieder diese Fluchtgedanken. Ablenkungslust. Es war wohl doch ein wenig viel Erleben in der letzten Zeit.