2023-04-12

Mittwoch, 12.04.2023

Die Nacht

Der Schlaf des Erschöpften ist gut.

Stress am Morgen

Da mein Körper sich erholen muss, bleibe ich morgens mal wieder länger liegen. Als ich mich gegen halb neun im Homeoffice einlogge, stürzen Meldungen über Fehler und Unstimmigkeiten im neuen Intranet auf mich ein – zumindest fühlt es sich so an.

Zum Glück ist es eigentlich nichts Schlimmes, nur übt das alles einen wahnsinnigen Druck auf mich aus. Ich kann gar nicht so schnell E-Mails schreiben wie die neuen Informationen reinkommen. Immerhin stehen mir meine Kolleginnen und mit Rat und Tat zur Seite und auch der Dienstleister ist auf Zack.

Noch während ich mir hastig meine Haferflocken in den Mund schaufele (vor dem Rechner und ich weiß, dass das nicht gut ist) bekomme ich Anrufe.

Damit nicht jeder Fehler hundertdrölfzig Mal gemeldet wird, bereite ich eine Meldung vor. Noch während die in der Abstimmung ist, werden mehrere Fehler von den Kollegen parallel erlegt (das war eigentlich ein Tippfehler, aber die Formulierung gefällt mir ganz gut).

Anne Beine gedrückt für die Beruhigung

Vor der eigentlichen Mittagspause taue ich mir im Speisefön ein ,,Rosenbrötchen‘’ (tolles Wort!) auf und belege es mit dem mageren, rohen Schinken, den ich so sehr mag (Prrrrrroteine!!) und schiebe mir das Ensemble schnell in die Kauleiste.

Die Mittagspause selber nutze ich für eine Dusche und dem Herrichten der Fußnägel, denn fast direkt im Anschluss muss ich zur Lymphe und ich möchte den Lympchinen und Lymphanten nicht stinkende und klauenbewehrte Altmännerfüße zumuten (alt sind die Füße allerdings trotz aller Pflege geblieben).

Das Herummassieren tut mir auch seelisch sehr gut und das Gespräch mit der Physiotherapeutin hilft auch dabei. Nach der Massage hole ich mir bei Primavera (die verkaufen ihr Eis sogar in einer Karateschule, also Vorsicht!) zwei Kugeln und die sind die erste Mahlzeit des Tages, die ich halbwegs in Ruhe zu mir nehme.

Lese-Sexismus

Es gibt da so ein Blog im Internet (wo eigentlich sonst?), da habe ich beim Lesen der gelegentlichen, aber meist langen Einträge immer das Gefühl, sie wären von einer Frau verfasst worden, dabei ist der Verfasser (sic!) männlichen Geschlechts. Gibt es also eine Art Lese-Sexismus? Ich frage mich auch noch die ganze Zeit, warum ich überhaupt auf die Idee komme, der Blogger sei eine Bloggerin.

Da mir die Geschichte auch irgendwie ein wenig peinlich ist, verzichte ich auf eine Verlinkung.

NA-Meeting

Beim abendlichen NA-Meeting bekomme ich einige sehr gute Denkanstöße. Die nehme ich mit nach Hause auf meinem Weg durch die hereinbrechende Nacht.

Noch eine kleine Freude am Abend: Ich schaffe gerade so noch meine 8.000 Schritte des Tages und kann beruhigt schlafen gehen.

Testbestellungen

Zu unserem neuen Intranet auftritt gehört auch eine Art einfacher Webshop für die Bestellung von Büromaterialien. Da der noch nicht ganz rund lief, habe ich ein paar Testbestellungen getätigt. 

Am Nachmittag ruft mich dann die Lieblingskollegin an und meint, sie habe mir die ganzen neuen Aktenordner in mein Büro gelegt …