Nacht
Mittelgute Nacht mit Ohrenstöpseln bis in die frühen Morgenstunden.
Traum vom Aufbruch
Mir träumt, ich bin an einem wundersamen Ort. Hier gibt es einen Flur und Tür und ein dämmeriges Draußen. Freunde sitzen zusammen und trinken Kirschlikör. Dazu spielen sie Karten. Doch sie müssen los, bevor Feldwebel Schultz von seiner Runde wieder kommt!
Ich laufe nach Draußen und dort sehe ich zombieartige Monster. Auch ein Automobil kommt angerauscht. Da spüre ich die Verwandlung in den Wer-Kiesel. Mit mächtigen Blitz-Zaubern greife ich die Monster an. Dabei brülle ich meinen Schmerz in die Welt.
Morgen
Nach dem Wecken um vier Uhr snooze ich wieder fünf Minuten und strecke mich in der Zeit.
Meditation, Widerstand
Die Morgenmeditation klappt ganz gut. Die tägliche Ansage („Predigt“) ist auch mal wieder hilfreich. Ich erkenne, dass mein Geist sich immer wieder mit meinem Gewicht beschäftigt (was kein Wunder ist), ich aber einen Widerstand gegen diesen Gedanken spüre. Diesen Widerstand möchte ich auflösen.
Vorgespräch
Ich flutsche durch ein gut geöltes Gesundheitszentrum. Alles prima organisiert. Mir wird Blut abgenommen und ich bekomme gesagt, was ich in den nächsten Tagen alles nicht essen darf. Im Prinzip alles, was ich gerne mag: Nüsse, Haferflocken usw. Aber das werde ich schon hinkriegen.
Zum ersten Mal seit Ewigkeiten kaufe ich beim Bäcker ein Graubrot (mein eigenes Brot hat ja Körner drin).
Nerven
Der Restarbeitstag ist eine Mischung aus Erschöpfung und Aufregung. Immerhin klappen die Planungen für unsere größere KI-Schulung ganz gut.
Nach Feierabend bin ich sehr unruhig und esse noch einmal seltsame Sachen. Danach Bauchweh.
Abends komme ich langsam zur Ruhe. Die Meditation hilft dabei. Ich schaue nach dem Gewicht und bin mit 93,7 kg so leicht wie noch nie seit dem Beginn der Ernährungsumstellung.
Nach einer Dusche lese ich noch eine ordentliche Runde One Piece und gehe dann zu Bett.
Bewegung
„Bewegung? Unglaublich wichtig für die Gesundheit! Es hängt alles an der Bewegung! Wenn Du Dich genügend bewegst, machst Du schon mal soooo viel richtig!“
„Ja, das stimmt!“
„Wie bist Du eigentlich hier hergekommen?“
„Na, zu Fuß natürlich.“
„WAAAAAS??! ZU FUß?? Das dauert doch mindestens eine halbe Stunde!!“
(Eine Verschmelzung vieler Gespräche, die ich schon geführt habe. Sehr vieler Gespräche.)
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