2024-04-27 Samstag

Für einen ordentlichen Schlaf bin ich erst noch viel zu aufdreht, aber dann folgen mehrere Stunden tiefste Versunkenheit.

Mir träumt, im Landeshaus Nordrhein-Westfalen wird eine riesige Veranstaltung vorbereitet. Ich helfe der Leitung dabei mit Botengängen und Ähnlichem. An einem der Tore versammeln sich Läuferinnen und Läufer für den Marathon. Just in diesem Moment kommt ein LKW mit dem Sound-Equipment für die große Live-Show. Ich räume für die Jungs vom Sound einen Gang frei, der voller leerer Kartons steht. Zum Glück kommen sich der Aufbau der Bühne und der Marathon-Lauf nicht in die Quere und ich führe den Vorarbeiter der Soundmänner zur Festivalleitung im Innenhof. Dann fällt mir ein, dass ich ja noch verschiedene Dinge zur Bühne bringen muss! Sie sind in einem Karton einzeln verpackt. Ich reiße sie aus ihrer Umhüllung und stopfe sie in meine Jacke. Dann versuche ich, die Bühne zu erreichen, ohne den Marathon zu stören. Das endet damit, dass ich von einem Weinberg vertrieben werde und eine schmale Leiter hochklettere. An ihrem Ende versuche ich, mit meinem Kopf eine Falltür hochzuschieben und mich aus dem Schacht zu wuchten.


Ich stehe um acht Uhr auf.

Der Besuch aus Hameln ist zeitig da. Wir fahren zusammen zum Akkurt Frühstückscafé im Hochfelder Wasserturm. Wir sind begeistert von der Atmosphäre, dem leckeren Essen und den sehr freundlichen Leuten dort. Kleiner Tipp: Am besten vorher reservieren!

Kugelrund gefuttert fahren wir nach Düsseldorf, weil der Besuch dort ein Objektiv abholen möchte. Beim Anblick einer bestimmten Kompaktkamera setzt bei mir der Speichelfluss ein, ich bedinge mir jedoch Bedenkzeit aus. Das neue Objektiv möchte die Stadt gezeigt bekommen und so führe ich meinen Gast mal ins Regierungsviertel. An diesem Tag mache insgesamt über 22.000 Schritte, was für mich extrem viel ist.

Auf dem Rückweg kaufe ich mir die Kamera und weiß kaum, wie mir geschieht. Später laufen wir noch durch Duisburg und ich mache mich ein wenig mit dem neuen Gerät vertraut. Ich muss noch so viel Lernen (,,Sonne lacht – Blende acht!“).

Abendessen bei Olgas Grill bei mir umme Ecke. Danach setzen wir uns noch in den Bürgerhof. Dort ist es allerdings sehr laut (es wird Fußball geschaut). Tagesabschluss auf meinem Balkon. Ich bin überrascht, dass es plötzlich halb eins durch ist.